Behandlung

Mit Protonenpumpenhemmern können Sie zeitweilig das Sodbrennen lindern, bzw. ausschalten.

Sodbrennen Info

Das Video erklärt detailiert die Entstehung und Behandlung von Sodbrennen. Quelle: deutschewelle

Medikamente helfen

Protonenpumpenhemmer, sowie Antazida lassen den Magen beruhigen.



Wacholderbeeren sollen die starke Magensäure neutralisieren - So der Volksmund, ein Versuch schadet sicherlich nicht. "An apple the day keeps the doctor away.", sagen die Engländer.

Behandlung von Sodbrennen

Je nach Stärke und Ursache des Sodbrennens, verläuft auch die Therapie der Beschwerden. Sind keine körperlichen Defekte diagnostiziert, hilft bereits eine Umstellung der Lebensgewohnheiten. Andernfalls gibt es Medikamente, die Entzündungen in der Speiseröhre behandeln.

Antazida:
Antazida sind neutralisierende Medikamente. Es gibt sie als Gel, Suspensionen, Tabletten, Kautabletten oder Pulver. Antazida bestehen in der Regel aus Aluminium- oder Magnesiumhydroxidbasis. Diese Mittel hemmen die Magensaftbildung und reduzieren somit das Sodbrennen.

Protonenpumpenhemmer:
Protonenpumpenhemmer werden vom Arzt bei einer bestehenden Speiseröhrenentzündung verschrieben. Damit wird die Produktion von Magensäure gänzlich geblockt. Das Sodbrennen hört augenblicklich auf und etwaige Entzündungen an der Speiseröhre können abklingen. Die Therapie wird mit einer hohen Dosis begonnen und dann nach und nach langsam eingestellt. Die Behandlung dauert in der Regel sechs Wochen und ist nicht für Schwangere geeignet.

Operationen:
Wenn weder Hausmittel, noch Medikamente und eine Umstellung der Ernährung das Sodbrennen lindern konnte, dann kann eine Operation notwendig sein. Dies wird nur in Betracht gezogen, wenn die Gründe für das Sodbrennen körperlicher Natur sind. Die Speiseröhre wird an der Verbindung zum Magen durch eine Naht verengt. Dadurch kann der Magensaft nicht mehr so einfach hochsteigen.

Psychotherapie:
Wenn das Sodbrennen psychische Ursachen wie Kummer und Stress hat, ist eine Psychotherapie angebracht. In Kombination mit Medikamenten und einer Umstellung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten können die Beschwerden dauerhaft gelindert werden. Sodbrennen als psychosomatische Erkrankung wird oft nicht erkannt. Stattdessen werden die Beschwerden auf Nahrung oder andere Krankheiten geschoben. Durch psychische Belastungen kann aber der Magen verkrampfen, wodurch vermehrt Magensäure produziert wird. Dies führt zu Funktionsstörungen und Sodbrennen.